Reiseberichte
Bildreportage: Old Burma Road
Lassen Sie sich in die exotischen Landschaften Südchinas und Myanmars entführen. Entlang der historischen Versorgungsstrasse von Kunming nach Mandalay bringen Ihnen die Bilder das unbekannte Hinterland entlang der Route näher!
Text und Fotos: Reto Schläpfer, Ruth Westrick
Reise in das vergangene Königreich Mustang
Oktober 2008: Das Kleinflugzeug fliegt eine langgezogene Kurve, wird vom Wind geschüttelt und landet etwas hart auf der asphaltierten Rollbahn von Jomosom. Eine Schweizer Reisegruppe steigt aus dem Flugzeug und beginnt ihre Reise durch das Königreich Mustang, eine Reise in die Ursprünglichkeit tibetischer Kultur, imposanter Geologie und Spiritualität.
Text und Fotos: Philipp Haas, Reiseleiter Globotrek
Mongolei - Unterwegs mit Nomaden
Ich erwache. Die Sonne leuchtet durch die gelbe Zeltwand. Ich ziehe meine Faserpelzjacke, welche mir nachts als Kopfkissen gedient hat an, und krabble aus dem Zelt. Beim schliessen des Reissverschlusses gleitet mir Eis über die Hände. Oha, da habe ich gestern Nacht gut entschieden statt im Freien im Zelt zu schlafen ...
Die Sonne taucht die Berghänge um den Narte Nuur (sonniger See) in goldenes Licht. Es ist 6 Uhr morgens, das Lager ist noch schlafend ruhig. Ich wandere den kleinen Hügel nördlich vom Lager hoch und setze mich auf einen Stein und geniesse die Aussicht auf den Otchontenger Uul. Schon seit Tagen kommen die Erinnerungen.
Text und Fotos: Veronika Mesarosch, Reiseleiterin Globotrek und Reitpädagogin
Reisebericht aus der Mongolei
Etwas muss ich gleich vorausschicken: Das ist kein Reiseland für zarte Seelen bzw. Körper! Und wenn man bei Tageslicht über Ulan Baatar einfliegt, dann kommen einem schon Gedanken wie «um Gottes willen, was sollen wir denn da?!»
Wie alles, was sehr neu und ganz anders ist, hat auch diese Reise eine grosse Faszination, die noch immer anhält. Da ist zunächst mal die vorangegangene Lektüre – alles über Dschingis Khan und seine Geschichtsperiode. Dann das Packen, alles sehr einfach und äusserst staubtauglich und möglichst wenig. Mitsamt kundiger Vorsorge für Hygiene-Belange ... Und dann die Reiseroute – was wollen wir eigentlich sehen und warum?
Text: Ursula Streit Griessel, Reiseteilnehmerin
Trekking ins verborgene Königreich Mustang
Der Höhepunkt der Reise bildet das 14-tägige Trekking nach Mustang, dem verborgenen Königreich im Grenzgebiet zu Tibet. Aus Erlebnisberichten und Reiseführern können wir erahnen, was uns erwarten wird. Karge und zerfuchte Landschaften, geschichtsträchtige Höhlen, tibetische Kulturdenkmäler und eindrückliche Begegnungen mit strenggläubigen Tibetern. Dies alles bei klarem aber windigem Wetter mit Ausblick auf Annapurna und Daulaghiri - dem Inbegriff des Himalaya.
Text: Lilian Hässig, Fotos: Barbara Mayländer, Reiseteilnehmerinnen
Pferde-Trekking in Ladakh
Unser Reiseleiter Thomas Zwahlen aus Parpan im Bündnerland kennt den indischen Himalaya aus mehrjähriger Erfahrung.
Hier eine Zusammenfassung seiner bisherigen Erlebnisse in dieser eindrücklichen Hochgebirgslandschaft.
Text und Fotos: Thomas Zwahlen, Reiseleiter Globotrek
Bolivien, Lamatrekking in der Cordillera Real
Im Herzen von Südamerika gelegen, bietet Bolivien Gegensätze, wie sie kaum extremer sein könnten: Im Westen das karge Hochland des Altiplanos - auf über 4000 Metern gelegen und umrahmt von mächtigen, eisgepanzerten Sechstausendern. Im Süden ein riesiger Salzsee - der Salar de Uyuni - umgeben von einer Landschaft, die den Besucher an den Mars erinnert. Im Osten das Tiefland mit den ausgedehnten Dschungelgebieten des Amazonasbeckens. Und dazwischen die fruchtbare Region der Yungas, wo Früchte und Blumen in verschwenderischer Pracht gedeihen.
Text und Fotos: Markus Marti, Reiseleiter Globotrek
Drei Wochen Patagonien und die Regenhosen bleiben im Rucksack!
Die 5 Teilnehmerinnen und 8 Teilnehmer waren von mir aufs Schlimmste vorbereitet worden: ein Trekking in Patagonien heisst nicht nur unberührte Natur, es heisst auch wildes und vor allem unstabiles Wetter. In n u r einem Tag kann man alle vier Jahreszeiten erleben. Wenn es regnet (und das ist häufig der Fall in Patagonien), dann schlägt einem das Nass oft wagrecht entgegen, denn der Wind gehört zu Patagonien wie der Sand in die Sahara.
Text und Fotos: Barbara Forster, Reiseleiterin Globotrek

