Junges Yak

Einsamer Kangchendzönga mit 6000er - 32 Tage

Erleben - Trekken , Privatreisen

Anspruchsvolles Trekking im einsamen Osten Nepals mit Besteigung des Nebengipfels des Dromo Ri (6100 m)

Dieses lange und anspruchsvolle Trekking zum Kangchendzönga ist etwas Besonderes. Der Berg mit dem 8586 Meter hohen Gipfel ist der dritthöchste der Erde und wurde viel weniger häufig bestiegen, als die meisten anderen 8000er. Auch die Trekkingtour wird wegen der Abgeschiedenheit der Region und der komplizierten Logistik nur wenig begangen. Dies ist eine spannende Reise für alle, welche abseits der Touristenrouten in Nepal unterwegs sein möchten. Unsere Route führt uns vorbei an kleinen Dörfern verschiedenster Volksgruppen. Es leben hier Sherpas, Limbus, Rais, Gurungs, verschiedene tibetisch stämmige Gruppen und viele andere soziokulturelle Gemeinschaften mehr. Landschaftlich ist das Trekking aussergewöhnlich abwechslungsreich mit Rhododendronwäldern, Reisterrassen und den unzähligen Schnee- und Eisgipfeln, um nur einen Teil der landschaftlichen Vielfalt zu nennen. Bei diesem Trekking kommen wir tief in die phantastische Bergwelt hinein und werden Anblicke haben, welche sonst nur Expeditionsbergsteigern vorbehalten bleiben. Wer Lust hat, kann den 6100 Meter hohen Nebengipfel des Dromo Ri besteigen. Diese Besteigung ist optional und kann auch ausgelassen werden.

Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

1. Tag: Aufbruch nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu.

Gesamte Flugzeit Zürich-Kathmandu 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge und einmal Umsteigen.


 

2. Tag: Ankunft in Kathmandu

Zwischenstopp unterwegs und Weiterflug nach Nepal. Am Flughafen werden wir von unserem lokalen Partner empfangen und er bringt uns in einer kurzen Fahrt in unser Hotel. Je nach Ankunftszeit besichtigen wir am Nachmittag das tibetische Quartier Bodnath. Dieser vergleichsweise ruhige Stadtteil ist durchsäät von buddhistischen Klöstern. Die grosse Stupa von Bodnath wird am Nachmittag von Hunderten Buddhisten umrundet.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)


 

3. Tag: Die Tempelanlagen von Pashupatinath

Am Morgen laufen wir von Bodnath durch ein neueres Quartier, wo vor kurzem noch Reisfelder standen und sehen in der Ferne bereits den waldigen Hügel am Bagmati Fluss. Dies ist für die Hindus Nepals der heiligste aller Orte. In den Felsen und am Fluss entlang erstreckt sich die weitläufige Tempelanlage von Pashupatinath. Wir besichtigen das wichtige hinduistische Heiligtum, das Zielort für viele Pilger und Sadhus ist. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. An den Ghats am Flusslauf werden die Verstorbenen nach hinduistischen Riten und Bräuchen bestattet. Wir lassen uns Zeit für die vielen Eindrücke. Am Nachmittag widmen wir uns unserer Ausrüstung für die nahe bevorstehende Reise in die einsamen Gegenden des Kangchendzönga und passen die Bergausrüstung wie Steigeisen, Pickel, Klettergurt etc. an.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)


 

4. Tag: Flug nach Bhadrapur und Fahrt nach Phidim

Ein 45-minütiger Flug bringt uns nach Bhadrapur im Osten von Nepal. Dieser Ort liegt auf subtropischen 90 Metern über Meer nahe der Grenze zu Indien. Wir fahren weiter Richtung Norden in den Himalaya hinein. In dieser Region wird unter anderem Tee angebaut. Unser heutiges Ziel ist Phidim, ein Städtchen auf gut 1000 Metern Höhe.

Übernachtung im Gasthaus in Phidim (1040 Meter). Flugzeit 45 Min. Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)


 

5. Tag: Trekkingstart

Heute Vormittag fahren wir weiter bis nach Taplejung (1850 Meter). Hier erwartet uns bereits unsere Mannschaft und zusammen starten wir auf unser Trekking. Von hier weg laufen wir mehrheitlich abwärts zum Tamur Fluss. Die Landschaft ist nahezu subtropisch mit grossen Bambusstauden am Wegrand. Unser heutiges Ziel ist Mitlung.

Übernachtung im Zelt in Mitlung (920 Meter). Fahrzeit 5 Std. Trekking 4 Std. (F,M,A)


 

6. Tag: Auf und Ab dem Tamur Fluss entlang

Wir folgen den ganzen Tag dem Tamur Khola (Khola bedeutet Fluss). Unsere Etappe führt uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Reis- und Hirsefeldern. Auch Kardamom wird hier angepflanzt. Immer wieder laufen wir an schönen Limbu-Dörfern vorbei und nach einigem Auf und Ab erreichen wir am Nachmittag das Kirati-Dorf Chirwa.

Übernachtung im Zelt in Chirwa (1270 Meter). Trekking 7 Std. (F,M,A)


 

7. Tag: Abwechslungsreiche Dörfer

Wir verlassen Chirwa und erreichen das Chhetri-Dorf Taplethok. Hier müssen wir unsere Trekking Permits vorweisen. Danach überqueren wir auf einer Brücke den Tamur Khola und steigen nach Lepsung hoch, einem kleinen Sherpa-Dorf. Es ist faszinierend wie vielfältig und einzigartig die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Nepal sind und hier im Osten trifft man viele Volksgruppen und soziokulturelle Gemeinschaften auf kleinstem Raum. Nach einer spannenden Etappe erreichen wir Sukethum, ein Dorf mit mehrheitlich tibetischer Bevölkerung. Bei guter Sicht sehen wir von hier weg den imposanten Gipfel Jannu (7710 Meter).

Übernachtung im Zelt in Sukethum (1580 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)


 

8. Tag: Aufwärts durch schöne Wälder

Durch schöne Wälder mit Kiefern, Kastanien und Eichen steigen wir immer höher. Der Weg ist spannend, stellenweise ausgesetzt und nach fast 900 Höhenmetern Aufstieg erreichen wir das tibetische Dorf Amjilosa.

Übernachtung im Zelt in Amjilosa (2400 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)


 

9. Tag: Kurzer Tag nach Gyabla

Der heutige Tag ist nicht allzu lang. Wir kommen den Bergen immer näher und steigen hoch durch Bambus- und Rhododendronwälder, vorbei an Weiden und kleineren und grösseren Wasserfällen. Unser heutiges Ziel ist Gyabla. Dieser Ort wird von Sherpas bewohnt und wird je nach Dialekt auch Chapla oder Kyapra genannt.

Übernachtung im Zelt in Gyabla (2730 Meter). Trekking 4 – 4 ½ Std. (F,M,A)


 

10. Tag: Chörten und Gebetsfahnen

Die Gegend wird immer mehr tibetisch geprägt und an vielen Orten sehen wir Chörten (im Uhrzeigersinn umgehen) und Gebetsfahnen, welche zeitlos im Wind flattern. Im Dorf Phole auf 3200 Metern werden vor allem Kartoffeln angebaut und die Bewohner züchten Yaks. Hier gibt es ein kleines Kloster mit alten Statuen und Thankas, welche aus Tibet stammen sollen. Am Nachmittag erreichen wir Ghunsa. Der Name bedeutet übersetzt soviel wie «Winterdorf». Dies ist eines der grössten Dörfer in der Gegend und die meisten Häuser werden ganzjährig bewohnt. Auf vielen Hausdächern wehen buddhistische Gebetsfahnen im Wind.

Übernachtung im Zelt in Ghunsa (3500 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)


 

11. Tag: Ruhetag in Ghunsa

Wir sind hier bereits auf einer Höhe von ungefähr 3500 Metern. So nutzen wir den heutigen Tag, um uns an die «dünne Luft» zu gewöhnen. Wir verbringen eine gemütliche Zeit in diesem Dorf und haben die Gelegenheit für einen gründlichen Waschtag. Wer Lust hat, kann auch Richtung Lapsang La hoch steigen und so zum ersten Mal die Grenze von 4000 Metern überschreiten.

Übernachtung im Zelt in Ghunsa (3500 Meter). (F,M,A)


 

12. Tag: Auf 4000 Meter

Nach dem gestrigen Ruhetag laufen wir heute gemächlich ansteigend nach Rambuk Kharka (3720 Meter). Die Gegend wird mit zunehmender Höhe immer karger. Bei guter Sicht sehen wir die Himalayariesen Kabru (7340 Meter) und Jannu (7710 Meter). Über steile Geröllhänge laufen wir zur Alp Khambachen und stellen unsere Zelte in einer Höhe von rund 4000 Metern auf.

Übernachtung im Zelt in Khambachen (4050 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)


 

13. Tag: Akklimatisation in Khambachen

Da wir gestern recht gestiegen sind und auch morgen weiter hochsteigen, empfiehlt sich noch einmal ein Ruhetag. Wir sollten die Höhe nicht unterschätzen. Von Khambachen her haben wir schöne Ausblicke auf über 6000 Meter hohe Gipfel. Wer Lust hat, kann auf den Grat nördlich des Dorfes steigen und hat von dort einen schönen Blick auf weitere Gipfel. Vielleicht haben wir auch Glück und sehen in der Umgebung einige Blauschafe, welche in den Abhängen weiden.

Übernachtung im Zelt in Khambachen (4050 Meter). (F,M,A)


 

14. Tag: Ein erster Blick auf den Kangchendzönga

Wir steigen auf zu den Weiden von Ramtang wo uns sich uns ein erstes Mal der Blick zum 8586 Meter hohen Kangchendzönga eröffnet. Dieser schwierig auszusprechende Name bedeutet übersetzt «die fünf Schatzkammern des grossen Schnees». Unter den Bergsteigern wird der Gipfel der Einfachheit halber häufig nur Kantsch genannt. Erstmals bestiegen wurde der Kantsch im Jahr 1955 von den Briten George Band und Joe Brown. Da es für die Einheimischen ein sehr heiliger Berg ist, haben die beiden Bergsteiger einige Schritte vor dem eigentlichen Gipfel Halt gemacht, um so die Ruhe der Berggötter nicht zu stören. Ganz so hoch wollen wir heute aber nicht hinaus, unser Tagesziel liegt aber auch bereits auf über 4700 Metern.

Übernachtung im Zelt in Lhonak (4790 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)


 

15. Tag: Hochalpine Landschaft im Basislager

Die Gegend wird nun hochalpin und wir laufen über Gletscher und Moränen nach Pangpema. Dieser Ort ist das Basislager für Besteiger des Kangchendzönga. Das Bergpanorama ist schlichtweg grandios mit etlichen 7000ern und dem Kantsch als Höhepunkt. In dieser Gegend sollen einige Schneeleoparden wohnen, aber die Chance auf eine Sichtung im Sommer ist doch sehr klein.

Übernachtung im Zelt im Basislager (5100 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)


 

16. Tag: Optionale Besteigung des über 6000 Meter hohen Dromo Ri

Wer Lust hat kann heute den 6100 Meter hohen Nebengipfel des Dromo Ri besteigen. Je nach Schneeverhältnissen braucht man für die Besteigung Eispickel und Steigeisen. Auf dem Gipfel oben fühlen wir uns dem Himmel unendlich nah und geniessen die im wahrsten Sinne atemberaubende Aussicht. Danach steigen wir ab ins Basislager und gleich noch ein Stück weiter ins tiefergelegene Lhonak. Wer den Gipfel nicht besteigen will, kann gemütlich ausschlafen und danach nach Lhonak absteigen.

Übernachtung im Zelt in Lhonak (4790 Meter). Gipfelbesteigung und Trekking nach Lhonak 10 – 11 Std. (F,M,A)


 

17. Tag: In tiefere Gefilde

Auf bereits bekanntem Weg laufen wir nach Ghunsa zurück. Nach einem anstrengenden Tag werden wir in der tieferen Lage von Ghunsa bestimmt herrlich schlafen.

Übernachtung im Zelt in Ghunsa (3500 Meter). Trekking 7 – 9 Std. (F,M,A)


 

18. Tag: Wieder aufwärts

Heute steigen wir mehrheitlich hoch. Wir verlassen die bekannte Route und laufen Richtung des Passes Sele La. In der Umgebung vom Sele La werden wir unser heutiges Nachtlager errichten.

Übernachtung im Zelt in Sele La (4100 Meter). Trekking 5 Std. (F,M,A)


 

19. Tag: Über drei Pässe

Gut akklimatisiert wollen wir heute drei Pässe überqueren. Der erst ist der Sinion La, dann den Mirgin La und zu guter Letzt noch den Sinelapche La. Alle Pässe sind zwischen 4500 und 4700 Metern hoch. Nach einem spannenden Trekkingtag erreichen wir am Nachmittag Tseram.

Übernachtung im Zelt in Tseram (3800 Meter). Trekking 7 – 8 Std. (F,M,A)


 

20. Tag: Alpen und Yakherden

Der Weg führt uns von Tseram her talaufwärts. Wir haben einen schönen Blick auf die Gipfel von Rathong (6680 Meter) und Kabru Dome (6700 Meter). Wir laufen über idyllische Alpweiden nach Lapsang und weiter nach Ramche. In dieser Gegend werden vielfach grosse Yakherden geweidet.

Übernachtung im Zelt in Ramche (4400 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)


 

21. Tag: Phantastisches Bergpanorama

Heute wandern wir dem Yalung Gletscher entlang und erreichen nach ungefähr zwei Stunden Oktang. Dies ist ein wunderschöner Aussichtspunkt auf über 4700 Metern und wir geniessen das phantastische Bergpanorama mit dem Hauptgipfel des Kantsch, dem Yalung Kang sowie den 6000 und 7000ern Jannu, Kabru, Rathong und Kokthang. Wir stehen hier in einem Amphitheater aus Eisgipfeln und können uns fast nicht sattsehen an dieser grandiosen Bergwelt. Wir laufen irgendwann dann aber doch zurück nach Ramche und steigen ab nach Tseram.

Übernachtung im Zelt in Tseram (3800 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)


 

22. Tag: Gemütliche Etappe

Heute haben wir ein gemütliche und nicht allzu lange Etappe vor uns. So werden wir am Nachmittag Zeit für eine ausgedehnte Wäsche haben. Wir steigen im Tal des Simbuwa Khola ab bis nach Tortong.

Übernachtung im Zelt in Tortong (2990 Meter). Trekking 4 Std. (F,M,A)


 

23. Tag: In die grüne und üppige Vegetation

Den Tag starten wir mit dem Aufstieg auf Pass Lasiya Bhanjyang (oder Lamite Bhanjyang). Dieser Pass mit 3310 Metern Höhe kann uns nicht mehr wirklich fordern. Ein langer Abstieg bringt uns  hinunter nach Yamphudin. Dieses schöne Dorf wird von Sherpas, Rais, Limbus und Gurungs bewohnt. Nach Tagen der hochalpinen Umgebung wird die Vegetation wieder auffällig üppiger und grüner. Hier werden wir je nach Fortschritt des Frühlings blühende Rhododendren sehen. Oftmals sind ganze Hänge überwachsen mit mit den rot, rosa oder weiss blühenden Rhododendronwäldern. Ein fast magischer Anblick.

Übernachtung im Zelt in Yamphudin (1900 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)


 

24. Tag: Nach Phumphe Danda

Die heutige Etappe bringt uns entlang des Flusses Kabeli Khola, vorbei an kleinen Dörfern und über kleine Anhöhen nach Phumphe Danda. Hier stellen wir unser Lager auf.

Übernachtung im Zelt in Phumphe Danda (1860 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)


 

25. Tag: Kleine Dörfer

Der Weg führt vorbei an kleinen Dörfern und Terrassenfeldern. Hier werden wir einen schönen Einblick ins Landleben in Nepal haben. Es ist eindrücklich, mit was für einfachen Mitteln die Leute hier ihre Arbeiten ausführen und ihr Überleben sichern.

Übernachtung im Zelt in Kande Bhanjiyang (2150 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)


 

26. Tag: Zur Alp Lalikharka

Das Gebiet hier ist relativ dicht besiedelt. Schön ist das Dorf Tembewa mit seinen strohgedeckten Lehmhäusern. Unser Ziel ist die Alp Lalikharka, welche wir nach 4 – 5 Stunden erreichen werden. Diese und die letzte Etappe morgen sind nicht allzu lang. Dies gibt uns Sicherheit, falls es unterwegs (bspw. wegen des Wetters etc.) zu Verzögerungen im Programm kommt.

Übernachtung im Zelt in Lalikharka (2260 Meter). Trekking 4 – 5 Std. (F,M,A)


 

27. Tag: Letzter Trekkingtag

Vom Camp her steigen wir auf nach Deorali. Fast schon ein bisschen wehmütig nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Über einen Bergrücken laufen wir abwärts nach Suketar und schlussendlich nach Taplejung. Hier schliesst sich unser Kreis und wir erinnern uns an die gemeinsamen letzten Wochen, welche uns nahe Einblicke in die nepalesischen Lebensrealitäten und phantastische Ausblicke auf die Himalayariesen ermöglicht haben. Mit unseren nepalesischen Begleitern sind wir zu einer «Familie zusammengewachsen» und heute Abend feiern wir gemeinsam das gute Gelingen dieses aussergewöhnlichen Trekkings.

Übernachtung im Zelt oder Gasthaus in Taplejung (1850 Meter). Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)


 

28. Tag: Fahrt nach Ilam

Eine spannende Fahrt bringt uns heute nach Ilam. Für die knapp 140 Kilometer rechnen wir bei guten Verhältnissen mit 6 – 7 Stunden Fahrzeit. Die Region Ilam wird immer wieder von Naturforschern besucht. Es gibt hier viele seltene Vogelarten und wenig bekannte Nager und Säugetiere; auch den Kleinen Panda findet man in den Wäldern. In Ilam werden wir in einem sehr einfachen Hotel wohnen, wo wir uns auf eine (hoffentlich) warme Dusche freuen. Hier können wir sicher auch den lokalen Ilam Tee probieren oder vielleicht haben wir mehr Lust auf ein kühles Bier.

Übernachtung im Hotel in Ilam (1500 Meter). Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)


 

29. Tag: Teeplantagen

Ilam ist das nepalesische Pendant zu Darjeeling. Nepals berühmtester und bester Tee kommt aus den Plantagen der Umgebung hier. Am Vormittag besuchen wir eine der Plantagen und haben so einen Einblick in die aufwendige Arbeit der Teepflücker. Anschliessend fahren wir nach Bhadrapur. Dieser Ort liegt im Flachland von Nepal auf einer Meereshöhe von nur knapp 100 Metern und es kann dementsprechend warm bis heiss sein hier. Dies ist aber vielleicht gar nicht so unerwünscht, nachdem wir am Dromo Ri sicherlich deutlich kühlere Temperaturen hatten.

Übernachtung im Hotel in Bhadrapur (100 Meter). Fahrzeit 4 Std. (F,M,A)


 

30. Tag: Zurück nach Kathmandu

Heute fliegen wir zurück nach Kathmandu. Hier geniessen wir die wieder komfortableren Unterkünfte nach den letzten Wochen im Zelt oder den sehr einfachen Gasthäusern oder Lodges. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. Hinweis: Die zwei Tage in Kathmandu sind auch Reservetage, falls es während des Trekkings oder bei den Flügen von/nach Bhadrapur zu Verzögerungen kommen sollte. Diese Flüge finden nur bei guter Sicht statt.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). Flugzeit 45 Min. (F,M,A)


 

31. Tag: Affentempel und letzter Tag in Nepal

Heute Morgen besuchen wir Swayambunath. Auf einem Hügel nordöstlich der Altstadt von Kathmandu gelegen, steht der Tempelkomplex von Swayambunath mit der grossen Stupa, welcher von mehreren Tempeln und Klöstern umgeben ist. Wir fahren im Auto bis zum Fuss des Hügels. Ab hier müssen wir die 365 Stufen zum Tempel zu Fuss hochgehen. Der Name «Affentempel» stammt von den hunderten Affen, die den Weg zum Stupa hoch säumen und auf Futter von den Besuchern hoffen (oder dieses listig ergattern). Oben angekommen, hat man eine herrliche Sicht auf Kathmandu. Swayambunath ist mit 2000 Jahren eines der ältesten Heiligtümer des Tales. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen oder einfach dem Treiben im Markt zuzuschauen. Heute Abend gehen wir aus fürs Abschlussessen. In einem alten Palast geniessen wir nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal sondern bewundern auch die traditionellen nepalesischen Tänze. Hinweis: Je nach Flugverbindung fliegen wir allenfalls schon heute Nachmittag/Abend ab. In dem Fall geniessen wir ein schönes Abschlussessen bereits am Vorabend.

Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 Meter). (F,M,A)


 

32. Tag: Zurück in die Schweiz

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.

Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 11 Stunden. Dies sind zwei Teilflüge mit einmal Umsteigen.


 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Gut zu wissen

Diese Reise führt uns in den selten besuchten Osten von Nepal. Das lange und anspruchsvolle Trekking bringt uns zu einsamen Dörfern und mitten in die 7000er und 8000er des Kangchendzönga-Massivs. Diese Reise eignet sich für alle, welche abseits der Touristenrouten das «wahre Nepal» entdecken möchten. Die Besteigung eines Nebengipfels des Dromo Ri (6100 m) ist optional und kann auch ausgelassen werden.

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  • p
    Sehr anspruchsvolles Trekking

Teilnehmerzahl: 6-10 Personen

Lokale Reiseleitung

Preis

Reisedaten:

07.04.18 bis 08.05.18 v

CHF 6980.–

Zuschläge:

Einzelbelegung v

CHF 390.–

Kleingruppe 3-5 Personen

CHF 310.–

Kleingruppe 2 Personen

CHF 700.–

Auch als Privatreise ab 2 Personen möglich.

Im Preis inbegriffen
  • Flüge Zürich-Kathmandu retour in Economy-Klasse
  • Flüge Kathmandu-Bhadrapur retour
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 7 Übernachtungen im Hotel, Gasthaus oder Lodge im Doppelzimmer in Nepal
  • 23 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Mineralwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialgebühren und Gipfelpermit
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitmannschaft während des Trekkings
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 130 – 190)
Spezialleistungen
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Satellitentelefon
  • Robuste Himalaya Tours-Trekkingtasche (im Wert von CHF 179)
  • Visum für Nepal (CHF 130, Stand Juni 2016) plus Einholung
  • Kostenloser Passfoto-Service (falls ein Vorbereitungstreffen stattfindet und Sie teilnehmen)
  • Vorbereitungstreffen
  • Trekkingkarte von Nepal
  • Gebrauch von neuwertiger Kletterausrüstung (Steigeisen, Pickel, Klettergurt, Seile, Karabiner, Schlingen etc.)
  • Gebrauch von sehr bequemer Schlafmatte während des Trekkings
Hinweise
  • Anforderungen: Sehr anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 14 Tagesetappen von 4 – 6 Stunden, 6 Tagesetappen von 6 – 9 Stunden, optionale Besteigung des Dromo Ri von 9 – 11 Stunden. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für den Gipfel wird alpine Erfahrung vorausgesetzt. Je nach Schneeverhältnissen werden Steigeisen, Pickel und Klettergurt benötigt. Pionierreise in eine einsame Gegend, Flexibilität wird von den Teilnehmern erwartet. Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst. Überlandfahrten von 6 – 7 Stunden.
  • Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

Weiterführende Informationen zur Reise