Dünenlandschaft in Südmarokko

Vom Atlas zu den Oasen der Sahara – 15 Tage

Erleben - Trekken

Trekking im Sarhro-Gebirge und in der Sahara Marokkos

Ausserhalb der bekannten Königsstädte hat Marokko ganz andere Gesichter und Farben. Tief im Süden, hinter dem Hohen Atlas, liegt die letzte steinerne Kette, welche der Sahara an ihrem Nordrand die Stirn bietet – die bizarr geformte Felsenlandschaft des Sarhro- Massivs. Und auf den Spuren der grossen Karawanen stossen wir in die scheinbare Unendlichkeit der Wüste vor.

1. Tag: Ankunft in Marrakesch

Wir werden am Flughafen von Marrakesch erwartet und in unser Riad (Gästehaus im typisch marokkanischen Stil) in der Altstadt gefahren. Übernachtung im Riad in Marrakesch.

i
450 MüM

2. Tag: Stadtbesichtigung Marrakesch

Wir lernen die Königsstadt während einem halbtägigen Stadtrundgang kennen. Anschliessend haben wir Zeit, die verwinkelten Gassen der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Altstadt und deren Basare auf eigene Faust zu erkunden. Der Hauptplatz Djemma el Fna mit den Garküchen, Gauklern, Schlangenbeschwörern und Märchenerzählern bietet allabendlich eine einmalige Atmosphäre.  Übernachtung im Riad in Marrakesch.

i
450 MüM

3. Tag: Über den Hohen Atlas nach Ait Benhaddou

In Serpentinen windet sich die Strasse zum Tizi-n-Tichka-Pass (2260 Meter) hinauf, dem Tor zum "Grossen Süden" Marokkos. Am südlichen Fuss des Hohen Atlas erreichen wir die imposante Kasbah Ait Benhaddou. Beim Anblick der gewaltigen, zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Lehmburgen wird uns bewusst, dass wir uns nun im Gebiet der Berber befinden. Wir geniessen den Anblick der einmaligen Anlage, wenn die untergehende Sonne die Lehmfassaden in Rottönen leuchten lässt. Übernachtung im Kasbah-Hotel in Ait Benahddou.

i
1300 MüM

a
6-7 h

4. Tag: Dem Dadès-Tal entlang zum Jebel Sarhro

Via Ouarzazate fahren wir auf der Strasse der 1000 Kasbahs durch die Rosenstadt Kelâa M'Gouna und biegen in Boumalne zum Sarhro Gebirge ab, wo unser Maultiertrekking beginnt. Die Maultiere tragen das Gepäck,  die Zelte und das Essen. Schon seit Jahrhunderten werden in Marokko die Maultiere auf diese Weise für Transporte eingesetzt. Übernachtung im Zeltlager bei Imin Ouarg.

i
1700 MüM

a
3 h

5. Tag: Trekking auf Berberwegen

Wir verlassen das Dorf und folgen dem Weg, der durch das Tal hinauf zum Kouaouch-Pass auf 2400 Metern führt. Der ständige Wechsel des Lichtes belebt die trockenen, vulkanischen Felsen, welche nach dem Einwirken von gewaltigen Kräften zu ihrer stillen Ruhe gefunden haben. Dieses wüstenhafte Felsland lässt die nahe Sahara erahnen. Unterwegs nach Igli kommen wir an Schaf- und Ziegenherden mit ihren Hirtinnen vorbei. Übernachtung im Zelt in Ighli.

w
1750 MüM

q
6 h

6. Tag: Bab Ali

Von Igli trekken wir entlang des Flusses Afourer und erreichen die markanten Felsen von Bab Ali (1600 Meter), welche auch „Madame et Monsieur“ genannt werden. Nach dem Mittagessen wandern wir am Schluss durch eine Schlucht und erreichen unser Biwak. Übernachtung im Zelt in Ighazoun-Imlass.

w
1300 MüM

q
5-6 h

7. Tag: Letzter Tag im Jebel Sarhro

Heute unternehmen wir unsere letzte Wanderung im Jebel Sarhro-Gebiet. Antoine de St. Exupéry soll von dieser Gegend gesagt haben, es sei die schönste und zugleich traurigste Landschaft der Welt. Wir umwandern den kleinen Berg Tassgdalt si Alhaj und laufen entlang des Handour Massivs bis zum Dorf. Übernachtung im Zelt in Handour.

w
1200 MüM

q
5 h

8. Tag: Zu den Karawanen

Am Morgen heisst es Abschied nehmen von den Treibern und ihren Tieren. Vorerst auf einer Piste, dann auf guter Strasse fahren wir Richtung Süden. Entlang der unendlich langen Palmenoase des Draa-Tals fahren wir nach Zagora. Hier besteht die Möglichkeit, einen Schesch (Kopf- und Gesichtstuch der Nomaden) zu kaufen. In Ait Isfoul, dem Tor zur Wüste treffen wir auf unsere Begleitmannschaft und die Kamele. Wir verbringen unsere erste Nacht in der Wüste! Übernachtung im Zelt in den Dünen von Bouygarn.

w
 

q
1,5 h

a
5 h

9. Tag: Sidi Salah

Unser eigener Rhythmus bestimmt den Tagesablauf, während die Dromedare in ihrem Tempo von dannen ziehen. Wir starten jeweils in der angenehmen Kühle des Morgens, damit wir tagsüber, bei zunehmender Hitze, genügend Zeit für Ruhepausen unter schattenspendenden Tamarisken haben. Wir verlassen die Dünen von Insrate und erreichen das bekannte Dorf Sidi Salah. Nach dem Mittagessen im Schatten der Palmen erreichen wir gegen Abend die Dünen am Fusse des Berges Jebel Megag. Übernachtung im Zelt in den Dünen von Tidri.

w
 

q
4,5 h

10. Tag: Als Karawane durch die Wüste

Nach einer Serie von Dünen queren wir ein ausgedehntes Plateau und erreichen die Dünen von Regabi. Übernachtung im Zelt in den Dünen von Regabi.

w
 

q
5 h

11. Tag: Sanddünen und Steinwüsten

Wir traversieren eine Reihe kleiner Dünen mit vereinzelten Tamarisken. Am Nachmittag wandern wir über eine Ebene, bevor wir die Dünen von Oued Naam erreichen. Übernachtung im Zelt in den Dünen von Oued Naam.

w
 

q
6 h

12. Tag: Steinwüste

Heute queren wir eine Steinwüste (Reg) mit vereinzelten Akazien, wo noch gelegentlich Fossilien gefunden werden. Bei den Dünen von Bougarn schlagen wir unsere Zelte auf. Zum Sonnenuntergang erklimmen wir die grosse Düne. Übernachtung im Zelt in den Dünen von Erg Bougarn.

w
 

q
5.5 h

13. Tag: Die grossen Dünen von Chegaga

Über eine Ebene erreichen wir L'Oued Laatach (Fluss des Durstes), mit einzelnen grossen Tamarisken. Nach ein paar Hügeln erreichen wir die grossen Dünen von Chegaga. Sie sind bis zu 100 Meter hoch und zählen zu den höchsten Dünen Marokkos. Am Abend erklimmen wir den Erg Abidlia, um die panoramische Aussicht auf das Dünenmeer zu geniessen. Übernachtung im Zelt in den Dünen von Erg Chegaga.

w
 

q
6 h

14. Tag: Abschied von der Wüste - Fahrt nach Marrakesch

Noch einmal nehmen wir das Frühstück bei aufgehender Sonne auf einer Düne ein, bevor wir uns von unseren Begleitern verabschieden. Auf der Piste fahren wir entlang des ausgetrockneten Sees Iriki nach Foum Zguid und weiter auf der Asphaltstrasse nach Tazenakht. Hier haben wir die Gelegenheit, Safran zu kaufen. Wieder überqueren wir den Hohen Atlas und erreichen abends Marrakesch. Übernachtung im Riad in Marrakesch.

i
450 MüM

a
9 h

15. Tag: Individuelle Rückreise

Nach dem Frühstück individuelle Weiterreise oder Rückreise in die Schweiz.


 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Gut zu wissen

Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 4 Tagesetappen im Sarhro-Massiv von 4–6 Stunden in Höhen bis 2200 Meter, während der Wüstenwanderung 1 Tagesetappe von 1,5 Stunden, 5 Tagesetappen von 4–6 Stunden.

Marokko
  • d
    Mittleres Trekking

Teilnehmerzahl: 8-12 Personen

Geführte Trekkingreise ab/bis Reiseland mit lokaler, Französisch und wenig Englisch sprechender Reiseleitung und Begleitmannschaft, sowie Deutsch sprechender Reiseleitung während dem Stadtrundgang in Marrakesch.

Preis

Reisedaten:

29.09.17 bis 13.10.17

CHF 1890.–

28.10.17 bis 11.11.17

CHF 1890.–

07.04.18 bis 21.04.18 v

CHF 1890.–

Zuschläge:

Einzelbelegung

CHF 290.–

Kleingruppe 4-7 Personen

CHF 200.–

Reise vom 29.Sep. Kleingruppe 2-3 Personen

CHF 400.–

Im Preis inbegriffen
  • Überlandfahrten und Transfers gemäss Programm (Minibus, Landrover)
  • 4 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, 10 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Halbpension am 1.,2. und 14. Tag, ansonsten Vollpension, und am 15. Tag nur Frühstück
  • Eintritte während dem Stadtrundgang in Marrakesch
  • Lokale, Französisch und wenig Englisch sprechende Reiseleitung und Begleitmannschaft, sowie Deutsch sprechender Reiseleiter während dem Stadtrundgang in Marrakesch
Nicht inbegriffen
  • An– und Rückreise nach/ab Marrakesch
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen
Spezialleistungen
  • myclimate-Pauschalbeitrag zum Klimaschutz
  • Praktische Globotrek-Trekkingtasche mit Rollen (Foto hier).
Hinweise
  • Arrangement ab/bis Reiseland. Internationale Flüge sind im Reisepreis nicht inbegriffen. Gerne stehen wir für Reservationen nach Wunsch zur Verfügung
  • Das Hauptgepäck wird während dem Trekking von Maultieren und Dromedaren transportiert. Im Notfall können die Tiere auch zum Reiten benutzt werden. Den Tagesrucksack tragen wir selber
  • 4 längere Überlandfahrten

Weiterführende Informationen zur Reise