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Auf neuen Pfaden für Globotrek

Globotrek

Eine Reise über Sanddünen und grüne Oasen bis zum mystischen Altiplano

Immer auf der Suche nach neuen Trekkinggebieten ging es diesmal in den hohen Norden Chiles, welcher mich mit seiner landschaftlichen Vielfalt sehr positiv überrascht hat! Aber nicht nur die traumhaften Ausblicke über den Altiplano, sondern besonders auch die Begegnungen mit der lokalen indigenen Bevölkerung hat mich zutiefst berührt und machte die Entdeckungsreise zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Unsere Route startet in der Hafenstadt Iquique, von wo aus wir nach knapp einstündiger Fahrt in der ehemaligen Salpeterstadt "Humberstone" ankommen und das Freilichtmuseum noch vor den brennenden Sonnenstunden erkunden. Die Landschaft hat sich von riesigen braunen Sanddünen zu weiten flachen Ebenen gewandelt. In der Ferne zeigen sich die ersten weissen Gipfel der nahen 5000 - 6000er Vulkane. Die Region Tarapacá ist zudem bekannt für die eindrücklichen Petro- und Geoglyphen, unter anderem der Riese von Atacama, die grösste bekannte prähistorische anthropomorphe Abbildung. 

Nun heisst es aber an Höhe gewinnen; wir fahren auf perfekten Strassen an eindrücklichen Schluchten vorbei und übernachten dann auch in einem kleinen Bergdorf, welches besonders aufgrund seiner heissen Therme punktet! Am nächsten Tag erreichen wir dann den berühmten Altiplano und die unberührte Natur nimmt uns fast den Atem. Wir lernen die einzelnen Pflanzen kennen und wissen somit auch, welche uns bei der Höhenanpassung helfen wird...

Die nächsten beiden Tage verbringen wir bei einer Aymara-Familie, der indigenen Bevölkerung dieser Bergregion. Wir schlafen in gemütlichen Lehmhütten und essen gemeinsam mit der ganzen Familie, dabei werden uns die verschiedensten Geschichten und Schauermärchen vom Familienvater erzählt, bevor wir gemeinsam den Sternenhimmel bestaunen gehen. Auch hier lernen wir viele neue Mythen kennen. Der nächste Tag ist voller Highlights; zuerst wird die Alpaca-Herde zum Fressen in den Garten gelockt und wir dürfen den zwei jüngsten Herdenmitgliedern Halsbänder knüpfen. Das Einfangen dieser wilden Jünglinge ist gar nicht so einfach... Die darauf folgende Wanderung zur Grenze Boliviens auf 4500m bleibt in bester Erinnerung, wir können bis zum Nordende der Uyuni-Salzwüste blicken! 

Weiter geht es mit dem Auto über einen 5060m hohen Pass und zum wundervollen Salar de Huasco, als einzige Besucher lassen wir uns richtig Zeit die Flamingofamilien zu beobachten. Via riesige Sanddünen kommen wir wieder in tiefere Ebenen und geniessen einen saftigen Orangensaft in der Oase von Pica. Der perfekte Abschluss dieser Reise, bietet das gemütliche Abendessen unter freiem Sternenhimmel in einer wunderbaren Ökolodge. 

Diese spannende und abwechslungsweise Region Chiles bietet auf jeden Fall viel Potential für neue Trekking- und Erlebnisreisen. Freuen Sie sich auf unsere neuen Chile-Programme welche wir für Sie am zusammen stellen sind und lassen Sie sich überraschen...!

Herzliche Grüsse aus Chile 

Angela Bless, Representantin von GLOBOTREK in Chile und Argentinien

 

 

 

 

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