Gletscher, Bergseen und imposante Berge

Über die Pässe des Badachschan - 19 Tage

Erleben - Trekken

Tadschikistan und der faszinierende Pamir

Wir reisen von der modernen, quirligen Hauptstadt Dushanbe auf dem Pamir Highway ins entlegene Badachschan-Gebiet im Westpamir. Ein achttägiges Trekking führt uns an glasklare Bergseen und auf liebliche Hochweiden. Unterwegs begegnen wir den tadschikischen Bauern mit ihren Ziegen, Schafen und Yaks. Die Kombination von hohen Schneebergen, kargen Hochebenen und idyllischen Sommerweiden auf dieser Reise ist einmalig!

1. Tag: Anreise

Flug nach Dushanbe, der Hauptstadt Tadschikistans.


 

2. Tag: Dushanbe

Ankunft in den frühen Morgenstunden. Assalom aleikum! Wir lassen uns Zeit anzukommen und können uns für einige Stunden hinlegen, um anschliessend einige Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Tadschikistans zu besichtigen. Das Gurminj-Museum (eine kleine Sammlung von teils sehr alten Musikinstrumenten) und das Antiquitäten-Museum mit wunderbaren buddistischen Kunstwerken aus den verlorenen Städten des Kushan-Reiches gehören ebenso zum Programm wie die Besichtigung der nun grössten Buddha-Statue in Zentralasien (nach der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan in Afghanistan). Übernachtung in Dushanbe.

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710 MüM

3. Tag: Fahrt ins Gebirge

In geländegängigen 4X4 Fahrzeugen starten wir unsere abenteuerliche Reise. Wir fahren via Kulob Richtung Pamir-Gebirge. Auffallend ist die konservativere Kleidung der Menschen auf dem Lande. Ihre Gastfreundschaft ist aber weiterhin von grosser Herzlichkeit geprägt. Gegen Abend ändern sich Landschaft und Leute erneut. Die Menschen gehören der Gruppe der Badakhshani an mit ihrer eigenen Sprache. In der Pamirregion sind sieben verschiedene Sprachen vertreten. Unser Reiseziel ist Kalai-Humb, am Fluss Panj auf einer Höhe von 1200 Meter gelegen. Oasenähnliche Dörfer mit ihren grünen Gärten prägen das Bild. Übernachtung in Kalai-Humb.

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1200 MüM

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7-8 h

4. Tag: Entlang der Grenze zu Afghanistan

Die Strasse führt uns entlang des mächtigen Panj-Flusses, dem 1200 Kilometer langen Grenzfluss zwischen Tadschikistan und Afghanistan. Dabei wechseln sich sanfte, grüne Hügel mit schroffen Schluchten ab. Während des ganzen Tages können wir die unterschiedlichen Lebensstile der Afghanen und der "tadschikischen Pamiri" bestaunen. Beeindruckt sind wir von den Anstrengungen der Afghanen auf ihrem Ufer den ersten "Highway" der Gegend ohne Hilfe von Maschinen zu erbauen. Khorog, das administrative Zentrum der tadschikischen Pamirregion liegt auf etwa 2200 Meter in einem tiefen Tal am Zusammenfluss der Flüsse Panj und Ghunt, dramatisch eingerahmt von hohen Bergspitzen. Hier quartieren wir uns in einem komfortablen Hotel ein.

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2130 MüM

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7-8 h

5. Tag: Auf dem Pamir-Highway

Am Morgen besuchen wir in Khorog einen der höchst gelegensten Botanischen Garten der Welt (2320 Meter). Auf den Park mit seiner Sammlung von über 3200 Arten von Pflanzen kann die Stadt zu Recht stolz sein. 35 Kilometer südlicher machen wir einen Abstecher nach Garm Chashma. Auf Tadschikisch bedeutet dies nichts anderes als "warme Quellen". Diese wurden bereits im Altertum zu Heilzwecken genutzt. Auch wir haben Gelegenheit die Wirkung des stark mineralisierten Wassers zu testen. Frauen und Männer baden selbstverständlich abwechselnd. Die Weiterfahrt entlang des mächtigen Panj-Flusses und der Grenze zu Afganistan bietet unzählige spektakuläre Fotomotive. Gegen Abend erreichen wir den kleinen Ort Yamg, wo wir 2 Nächte in einem lokalen Gästehaus übernachten.

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2800 MüM

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5-6 h

6. Tag: Die Umgebung von Yamg

Ein Ausflug in die Umgebung von Yamg bringt uns ins Muburoka-Museum und zum Yamchun-Fort, eine der ältesten Festungen der Gegend, von wo aus einst der Pamir-Abschnitt der alten Seidenstrasse bewacht wurde. In Vrang besichtigen wir die fünfstufige buddhistische Stupa aus dem 7.-8. Jahrhundert, wo sogar ein Fussabdruck Buddhas zu erkennen sein soll. Auch die heilige, heisse Quelle von Bibi Fotima ist ein bedeutender Ort für die lokale Bevölkerung. Die Frauen der Umgebung glauben, dass das andächtige Beten in der kleinen Höhle bei den Quellen die Fruchtbarkeit fördert. Anschliessend Rückfahrt nach Yamg und Zeit, zum Ausruhen oder um durch den Ort zu schlendern.

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2800 MüM

7. Tag: Auf das Dach der Welt

Nach dem Frühstück besteigen wir wieder unsere Fahrzeuge. Die Strasse wird immer steiler bis hinauf auf den Khargushi-Pass mit seinen 4340 Metern. Jetzt haben wir den Ostpamir und damit das "Dach der Welt" erreicht. Die Weiterfahrt bringt uns ins 400-Seelendorf Bulunkul, wo wir von der lokalen Bevölkerung herzlich empfangen werden. Das Dorf liegt am gleichnamigen See, welcher von in allen Farben schillernden Bergen umgeben ist. Wir haben Zeit die Gegend zu erkunden und uns auf die kommenden Trekkingtage vorzubereiten. Übernachtung bei einer Gastfamilie.

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3740 MüM

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3 h

8. Tag: Trekkingstart im Langar-Tal

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Damm des Yashikul, des "Grünen Sees", wo unser Trekking beginnt. Früher muss die Gegend um den See dicht besiedelt gewesen sein, denn es sind unzählige steinzeitliche Überreste und Petroglyphen zu finden. Von da aus führt der erste Wandertag entlang des Langar-Tals. Auf etwa 3900 Metern bauen wir unsere Zelte auf und unsere Mannschaft bereitet uns das Willkommensessen.

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3900 MüM

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3-4 h

9. Tag: Nach Kirgiz-Shabar

Die heutige Etappe bringt uns durch die fantastische Hochgebirgswüste zu unserem Camp in Kiriz-Shabar. Viele über 5000 Meter hohe Schneegipfel säumen den Weg. Übernachtung im Zelt.

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4100 MüM

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5 h

10. Tag: Um den Chapdar-See

Den auf über 4500 Metern gelegene, türkisblaue Chapdar-See erreichen wir heute schon vor dem Mittag. Wir errichten unser Nachtlager an seinem Ufer und haben Zeit, je nach Lust und Laune die Gegend zu erkunden. 

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4530 MüM

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3-4 h

11. Tag: Die Uchkul-Seen

Uchkul bedeutet "drei Seen" und diese sind unser heutiges Ziel. Wir werfen einen letzten Blick auf den unglaublich blauen Chapdar-See und wanderen den drei Seen entgegen. Beim zweiten See, in der Nähe eines Hirtencamps, stellen wir unsere Zelte auf einer kleinen Wiese auf. 

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4200 MüM

12. Tag: Durch das Vikhinch-Tal

Wir wanderen durch das wunderschöne Hochtal von Vikhinch. Hier sömmern die Hirten aus dem Bartang-Tal ihr Vieh und wenn wir Glück haben, bekommen wir Milch und frischen Joghurt zum kosten. Übernachtung im Zelt. 

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4300 MüM

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5 h

13. Tag: Am Zarojkul-See

Wir trekken weiter bergauf und errichten unser Camp am traumhaft schönen Zarojkul-See, welcher auf 4500 Metern Höhe gelegen ist. 

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4500 MüM

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3-4 h

14. Tag: Königsetappe über den Shtik Lozar-Pass

Ein steiler, steiniger Weg führt in Serpentinen hoch zum vergletscherten Shtik Lozar-Pass. Im Sommer können die flachen Schneefelder ohne Gletscherausrüstung gequert werden. Auf dem 4840 Meter hohen Pass mit gewaltiger Aussicht haben wir den höchsten Punkt unseres Trekkings erreicht. Von nun an geht es teils über loses Geröll bergab. Die Sicht auf den fast 7000 Meter hohen Peak Revolution begleitet uns. Auf einer Weide im oberen Bardara-Tal stellen wir unsere Zelte auf.

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3800 MüM

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5-6 h

15. Tag: Trekkingende in Bardara

Der letzte Trekkingtag führt uns entlang des kristallklaren Bardara-Flusses talabwärts. Langsam machen sich die ersten Anzeichen der Zivilisation bemerkbar und nach etwa 15 Kilometern erreichen wir das Dörfchen Bardara. Wir übernachten bei einer lokalen Gastfamilie. 

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2830 MüM

16. Tag: Nach Kalai-Humb

Auf einer abenteurerlichen Fahrt durch das abwechslungsreiche Bartang-Tal erreichen wir schliesslich wieder den Pamir-Highway und folgen ihm nach Kalai-Humb. Im kleinen Städtchen an der Mündung des Khumbob-Flusses quartieren wir uns wieder im lokalen Gästehaus ein.

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1200 MüM

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7-8 h

17. Tag: Zurück in die Metropole

Auf bekannter Strasse fahren wir via Kulob nach Dushanbe. Vor zwei Wochen waren wir hier in umgekehrter Richtung unterwegs. Nun geht die Reise ihrem Ende zu und wir kehren um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher in die Hauptstadt Tadschikistans zurück. 

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710 MüM

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7-8 h

18. Tag: Höhepunkte Dushanbes

Am Morgen besuchen wir den farbigen Zentralmarkt und den Kokhi Navroos-Komplex. Anschliessend schlendern wir durch den Botanischen Garten. Am Nachmittag bleibt freie Zeit zum Ausruhen oder für letzte Einkäufe. Abends treffen wir uns zum Abschlussessen, welches von traditioneller Musik und Folkloretänzen umrahmt wird. 

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710 MüM

19. Tag: Rückflug in die Schweiz

Frühmorgens Fahrt zum Flughafen und Rückreise.


 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Gut zu wissen

  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition. 3 Tagesetappen von 3-4 Stunden und 4 Tagesetappen von 5-6 Stunden, 1 Tagesetappe von 7 Stunden in Höhen bis maximal 4840 Meter. 4 längere Überlandfahrten.
  • Wir bewegen uns in einem von äusseren Einflüssen weitgehend verschont gebliebenen, sehr sensiblen Gebiet. Die Reise verlangt deshalb Offenheit, Toleranz und Improvisationsfreudigkeit.

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Geführte Trekkingreise mit Schweizer Reiseleitung und lokaler Begleitmannschaft

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    Mittleres Trekking

Teilnehmerzahl: 10 - 14 Personen

Schweizer Reiseleitung

Preis

Reisedaten:

04.08.19 bis 22.08.19

CHF 6100.–

Ihre Reiseleitung
Tina Roner

Zuschläge:

Kleingruppe 8-9 Personen

CHF 200.–

Kleingruppe 6-7 Personen

CHF 400.–

Einzelbelegung in Hotels und im Zelt

CHF 300.–

Im Preis inbegriffen
  • Flüge Schweiz–Dushanbe–Schweiz in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Transfers und Überlandfahrten (4x4-Fahrzeuge)
  • 5 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, 4 Übernachtungen in Gasthäusern im Doppelzimmer, 2 Übernachtungen in einfachen Familienunterkünften (Mehrbettzimmer), 7 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Komfortable Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Extra-Reitpferd während dem Trekking
  • Umfangreiche Globotrek-Notfallapotheke
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Schweizer Reiseleitung und lokale Begleitmannschaft
  • Bewilligungen und Eintritte
  • Visum inkl. Einholung
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen
Spezialleistungen
  • Vorbereitungstreffen
  • Praktische Globotrek-Trekkingtasche mit Rollen (Foto hier).
Hinweise
  • Das Hauptgepäck wird während dem Trekking von Tragtieren transportiert. Den Tagesrucksack tragen wir selber.
  • Während dem Trekking sind pro Person 13 Kilo Gepäck zugelassen.
  • Ausdauer für lange Überlandfahrten auf zum Teil sehr schlechten Strassen
Unser Tipp
  • Setzen Sie Ihre Reise entlang der legendären Seidenstrasse fort und reisen Sie auf den Spuren Marco Polos quer durch China bis nach Peking. Weitere Informationen finden Sie unter www.globotrain.ch

Weiterführende Informationen zur Reise