Im Reich der Inkas - 22 Tage

Erleben - Trekken

Trekking zum Machu Picchu. Weitere Höhepunkte sind der Titicaca-See und der Salzsee von Uyuni.

Peru – Bolivien – Chile: Diese einmalige Kombination der drei Andenländer führt uns durch die wohl schönste und abwechslungsreichste Naturlandschaft der Welt. Ein spektakuläres Trekking nach Machu Picchu, der Titicaca-See, La Paz, die Salzlandschaft des Salar de Uyuni und die Atacama-Wüste sind nur einige der Höhepunkte, die uns erwarten. Und wer möchte, kann sogar ohne technische Schwierigkeiten den Sechstausender Uturuncu erklimmen.

1. Tag: Abreise

Abflug ab der Schweiz gegen Abend.


 

2. Tag: Nach Cusco

Ankunft in Lima am Morgen, Weiterflug nach Cusco und Fahrt ins Hotel. Am Nachmittag besuchen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und haben Zeit zum Ausruhen und um uns an die Höhe zu gewöhnen. 

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3400 MüM

3. Tag: Im heiligen Tal der Inkas

Wir unternehmen einen ganztägigen Ausflug ins Heilige Tal der Inkas, besuchen Awanacancha, wandern zu den bekannten Ruinen von Pisaq, wo wir über den farbenfrohen Markt schlendern. Rückfahrt nach Cusco und Übernachtung.

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3400 MüM

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1 h

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3 h

4. Tag: Trekking am Fuss des Salkantay

Auf dem Weg zum Ausgangspunkt unseres Trekkings besuchen wir die Ausgrabungen von Tarawasi. In Tomacaya, auf 3400 Metern, treffen wir auf unsere Begleitmannschaft mit den Packtieren. Heute geht es mehrheitlich aufwärts und die Vegetation ändert sich von Buschland, Wiesen und Feldern zu kargeren Weiden, wo Schafe, Lamas und Alpacas gehalten werden. Unser Lager schlagen wir auf 4150 Metern in Tinko auf. 

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4150 MüM

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5 h

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3 h

5. Tag: Aussichtsreiche Passüberquerung

Frühmorgens starten wir zur Überquerung des 4580 Meter hohen Cruzqasa-Passes. Den ganzen Tag begleitet uns die Sicht auf die Südflanke des gewaltigen Schneeriesen Salkantay. Das Nachtlager schlagen wir am Mirador de Pampacahuana auf, ein Aussichtspunkt mit spektakulärer Bergsicht.

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4000 MüM

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8 h

6. Tag: Abstieg ins Heilige Tal

Bei gutem Wetter begrüssen uns die Schneeberge Salkantay und La Veronica im Morgenlicht. Von nun an geht es meist abwärts. Die Mittagsrast halten wir in Paucarcancha, einem einst wichtigen Ort für die Inkas am Zusammenfluss zweier Bergbäche. Die letzte Zeltnacht verbringen wir im milderen Klima von Chamana auf 2630 Metern.

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2630 MüM

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7 h

7. Tag: Blick durchs Sonnentor auf Machu Picchu

Wir überqueren die Brücke über den Urubamba-Fluss und besteigen den Zug Richtung Augas Calientes. In Chachabamba, beim Kilometer 104 der Strecke, steigen wir aber schon wieder aus. Uns erwartet eine ganz besondere Wanderung. Auf einem alten Inkapfad steigen wir via Winay Wayna nach Inti Punku auf. Durchs berühmte Sonnentor erblicken wir ein erstes Mal die gewaltige Inka-Stadt Machu Picchu. Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir nach Aguas Calientes ab, wo wir uns in einem Hotel einquartieren. 

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2050 MüM

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7 h

8. Tag: Inkastadt Machu Picchu

Sehr früh am Morgen bringt uns eine Busfahrt über unzählige Serpentinen in die „Stadt in den Wolken“, nach Machu Picchu. Anfangs wird uns unser Guide über die geschichtlichen Hintergründe der Hauptstadt der Inkas informieren. Dann bleibt Zeit, die eindrücklichen Ruinen individuell zu besichtigen. Anschliessend Rückfahrt nach Aguas Calientes und mit Zug und Bus nach Cusco.

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3400 MüM

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4-5 h

9. Tag: Nach Cusipata

Der Morgen steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag fahren wir Richtung Südwesten nach Cusipata. Unterwegs machen wir Stopps in Tipon und Pikillacta und besichtigen die reich geschmückte „Sixtinische Kapelle Amerikas“ in Andahuaylillas. Übernachtung in einer Lodge in Cusipata.

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3310 MüM

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3 h

10. Tag: Vinicunca und Altiplano

Frühmorgens fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung am Fusse des Ausangate. Nach etwa einer Stunde Anstieg erreichen wir Vinicunca, den fantastischen Regenbogenberg auf etwas über 4900 Metern Höhe. Wie bunt angemalt wirkt dort die Oberfläche des Bodens. Die rostroten, beigen und blaugrünen Verfärbungen sind vor Jahrmillionen durch Sedimentschichten entstanden. Nach dem Abstieg bringt uns eine spektakuläre Busfahrt durch die Landschaften des Altiplano nach Puno, am Ufer des Titicaca-Sees. Unterwegs besichtigen wir die archäologische Stätte von Raqchi und das Pukara Museum. Übernachtung in Puno.

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3800 MüM

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2 h

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6 h

11. Tag: Titicaca-See

Morgens Ausflug zu den schwimmenden Schilfinseln von Uros. Zurück auf dem Festland Busfahrt über die bolivianische Grenze nach Copacabana. Von dort bringt uns ein Boot auf die Isla del Sol (Sonneninsel) und eine kurze Wanderung zu unserer gemütlichen Unterkunft.

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3800 MüM

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1 h

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3-4 h

12. Tag: Sonneninsel

Den ganzen Tag erkunden wir die Landschaften und kleine Siedlungen auf der autofreien Sonneninsel zu Fuss. Wir übernachten noch einmal in unserer Lodge mit Blick auf den Titicaca-See.

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3800 MüM

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3-5 h

13. Tag: Die Ruinen von Tiahuanaco

Mit dem Boot gelangen wir zum Wallfahrtsort Copacabana, wo wir die bekannte Kathedrale besuchen. Die Fahrt Richtung La Paz bringt uns zu den eindrücklichen Prä-Inka Ruinen von Tiahuanaco. Am Abend werden wir mit dem Blick auf La Paz, einer der höchstgelegenen Städte der Welt, beschenkt. Übernachtung in La Paz.

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3650 MüM

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3 h

14. Tag: La Paz mit seinen Märkten

Während der Stadtbesichtigung bummeln wir über den bekannten Hexenmarkt und besichtigen das koloniale Zentrum der Stadt. Eine Fahrt mit der Luftseilbahn darf natülich auch nicht fehlen. Am Nachmittag haben wir Zeit für individuelle Erkundungen und Einkäufe. Übernachtung in La Paz.

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3650 MüM

15. Tag: Zum Salar de Uyuni

Eine ganztägige Fahrt Richtung Süden bringt uns via Oruro nach Colchani. Beim Sonnenuntergang geniessen wir die surreale Stimmung der fantastischen Landschaft des Salar de Uyuni. Übernachtung in Colchani in einem Hotel, welches ganz aus Salz gebaut ist.

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3700 MüM

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8-9 h

16. Tag: Kaktusinseln im Salzsee

Wir fahren nach Chilguilla und wandern zu den bekannten Mumien am Vulkan Tunupa. Anschliessend geht es weiter zur Kaktusinsel Inkahuasi, welche wie eine Fata Morgana aus der unendlich scheinenden Salzebene auftaucht. Auf einem Spaziergang über die Insel bleibt genügend Zeit, um diese Wunder der Natur zu fotografieren! Wir übernachten nochmals im Salzhotel in Colchani.

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3700 MüM

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3 h

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3 h

17. Tag: Provinzstädtchen und Felsformationen

Morgens machen wir zwei kurze Stopps zur Besichtigung der Provinzstädtchen Uyuni und San Cristobal. Dann lassen wir den Salar de Uyuni endgültig hinter uns und fahren Richtung Süden. Am Nachmittag gelangen wir nach Valle de Rocas, wo wir die bizarren Gesteinsformationen zu Fuss besichtigen. Anschliessend Weiterfahrt und Übernachtung in Villamar.

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3900 MüM

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2 h

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4-5 h

18. Tag: Auf den Sechstausender Uturuncu

Inzwischen sind wir gut akklimatisiert. Wir fahren südwärts, um die Besteigung des 6008 Meter hohen Uturuncu-Vulkans in Angriff zu nehmen. Der Aufstieg bietet keine technischen Schwierigkeiten und überwindet eine Höhendifferenz von etwa 600 Meter. Der Uturuncu ist nicht komplett erloschen. Einzelne Fumarolen und Schwefelgesteine zeugen von der vulkanischen Aktivität. Die gewaltige Aussicht vom Gipfel entschädigt für die Anstrengungen in der dünnen Luft. Nach dem Abstieg Rückfahrt nach Villamar. Wer auf die Besteigung verzichten möchte, hat die Möglichkeit, in Villamar zu bleiben oder Spaziergänge am Fusse des Uturuncu zu unternehmen. 

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3900 MüM

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4 h

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3 h

19. Tag: Laguna Colorada, Fumarolen, Laguna Verde

Heute reihen sich die Naturwunder wie Perlen einer Kette aneinander. Unsere Reise bringt uns an farbig schimmernden Lagunen vorbei, die Lebensraum für Flamingos bieten. Wir besuchen die Fumarolen von Sol de Manana und haben Gelegenheit in den heissen Quellen bei der Chalviri-Lagune zu baden. Später bestaunen wir den perfekt geformten Vulkan Licancabur (5930 Meter) und die davor liegende Laguna Verde. Grenzübertritt nach Chile und eindrückliche Fahrt hinunter nach San Pedro de Atacama. 

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2450 MüM

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7-8 h

20. Tag: Atacama-Wüste

Nach der geführten Ortsbesichtigung und dem Besuch des interessanten Lokalmuseums haben wir Zeit, das lebhafte Wüstenstädtchen San Pedro de Atacama individuell zu erkunden. Gegen Abend Wanderung im Valle della Luna, wo wir vom Gipfel einer Sanddüne aus den Sonnenuntergang bewundern. Nochmals Übernachtung in San Pedro de Atacama.

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2450 MüM

21. - 22. Tag: Rückflug in die Schweiz

Fahrt nach Calama und Flug via Santiago de Chile zurück in die Schweiz, wo wir am nächsten Abend ankommen.


 

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3-4 h

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Gut zu wissen

  • Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 5 Tagesetappen von 2–4 Stunden, 2 Tagesetappen von 5–6 Stunden, 2 Tagesetappen von 7–8 Stunden in Höhen bis maximal 4900 Meter. 6 längere Überlandfahrten.
  • Die optionale Besteigung des 6008 Meter hohen Uturuncu-Vulkans bietet bei guten Verhältnissen keine technischen Schwierigkeiten und überwindet eine Höhendifferenz von etwa 600 Meter.

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Geführte Trekking- und Erlebnisreise mit lokaler, Deutsch sprechender Reiseleitung und Begleitmannschaft

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    Mittleres Trekking

Teilnehmerzahl: 10–12 Personen

Preis

Reisedaten:

28.09.19 bis 19.10.19

CHF 7900.–

Zuschläge:

Einzelbelegung

CHF 760.–

Kleingruppe 8-9 Personen

CHF 300.–

Kleingruppe 6-7 Personen

CHF 700.–

Im Preis inbegriffen
  • Linienflug Schweiz–Lima–Cusco, Calama–Santiago de Chile–Schweiz in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 12 Übernachtungen in Mittelklassehotels, 2 Übernachtungen in der Ökolodge auf der Isla del Sol, 2 Übernachtungen im Salzhotel beim Salar de Uyuni im Doppelzimmer, 3 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Komfortable Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • 19 x Frühstück, 16 x Mittagessen/Picknick, 9 x Abendessen
  • Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung und lokale Begleitmannschaft
  • Bewilligungen und Eintritte
Nicht inbegriffen
  • Getränke
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen
Spezialleistungen
  • Praktische Globotrek-Trekkingtasche mit Rollen (Foto hier).
Hinweise
  • Das Hauptgepäck wird während dem Trekking und den Tageswanderungen von Tragtieren transportiert oder im Hotel deponiert. Den Tagesrucksack tragen wir selber