Faszinierende Bergwelt im Altai - 18 Tage

Erleben - Trekken

Naturerlebnis im südlichen Sibirien

Die Region Altai mit ihren alles überragenden Schneegipfeln ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber, die sich gerne in unberührten und touristisch unerschlossenen Gegenden bewegen. Das entlegene Gebiet liegt im Herzen Asiens, nahe der Grenze zu Kasachstan, der Mongolei und China. Uns erwarten fantastische Seen, Flüsse und Berge mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Nebst herausfordernden Trekkingetappen, geniessen wir das sibirische Dorfleben und entspannen in der typisch, russischen Banja.

1. Tag: Flugreise nach Russland

Flug nach Moskau, wo wir am Terminal abgeholt werden. Für die Weiterreise in den Altai müssen wir den Flughafen wechseln. Die Fahrt führt durch städtisches Gebiet und lässt die Ausmasse der Grossstadt erahnen.


 

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1.5 h

2. Tag: Weiterreise in den sibirischen Altai

Inlandflug nach Gorno Altaisk, Hauptstadt der autonomen Republik Altai im asiatischen Teil Russlands. Als erstes besuchen wir das National Museum, wo wir viel Wissenswertes über die lokale Geschichte, die Menschen und ihre Traditionen erfahren. Eine ideale Einstimmung auf die entlegene Region, die wir kennen lernen wollen. Anschliessend fahren wir nach Kamlak, wo wir uns in gemütlichen Holzbungalows einquartieren und Zeit haben, uns von der langen Anreise zu erholen.

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411 MüM

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2 h

3. Tag: Nach Tungur

Eine ganztägige Fahrt bringt uns weiter in den Süden. Der Fluss Katun, der grösste Strom im Altai, ist zeitweise unser Begleiter. Auf der abwechslungsreichen Strecke queren wir etliche Pässe und Steppengebiete. In der kleinen Siedlung Tungur, übersetzt "Tamburin des Schamanen" übernachten wir in typisch altaischen Holzhäusern in Mehrbettzimmern. Abends erwartet uns bereits die erste Banja, die gemütliche russische Sauna.

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860 MüM

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8 h

4. Tag: Trekkingbeginn

Mit UAZ 4x4 Fahrzeugen, den russischen Geländewagen, die ursprünglich fürs Militär konzipiert wurden, erreichen wir nach einer kurzen Fahrt den Ausgangspunkt unseres Trekkings. Die erste Wanderetappe entlang des malerischen Kucherla-Flusses führt uns zu unserer Mittagsrast bei der Kuilyu-Höhle, wo wir die Felsmalereien besichtigen. Die Nacht verbringen wir im Zelt in Ozek Ore.

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1270 MüM

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4 h

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0.5 h

5. Tag: Türkisblauer Kucherlinskoje-See

Heute erreichen wir das weite Tal, in dem der wohl schönste See des Altai, der über 5 Kilometer lange Kucherlinskoje-See, eingebettet liegt. Der türkisblaue See wird auch als die Perle des Belucha-Nationalparks bezeichnet und lädt bei gutem Wetter zu einem erfrischenden Bad ein. Unser Lager errichten wir für zwei Nächte an diesem idyllischen Ort.

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1800 MüM

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6 h

6. Tag: Ausflüge am See

Am heutigen Tag stehen verschiedene Tageswanderungen zur Auswahl. Je nach Wetter und Fitness der Gruppe unternehmen wir eine Rundwanderung am See zu diversen Aussichtpunkten auf die traumhafte Berglandschaft oder wir steigen hoch zum "Blue Lake" auf 2297 Meter, welcher als kleiner Bruder des Kucherlinskoje-Sees gilt. Wer es lieber wärmer mag, gönnt sich am Abend einen Besuch in der Banja nahe beim Zeltplatz. Erneute Übernachtung im Zelt am See.

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1800 MüM

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5 h

7. Tag: Bergauf zum Cedar Camp

Wir wenden uns nach Osten und steigen zum Cedar Camp auf. Hier befindet sich die letzte Wasserstelle vor dem Kara Turek-Pass. Mit etwas Glück können wir auf dem Weg Wildziegen oder sibirische Steinböcke beobachten. Im Zedernwald, der von vorwitzigen Zieseln bevölkert ist, schlagen wir das Lager auf.

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2294 MüM

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7 h

8. Tag: Königsetappe Kara Turek-Pass (3060 Meter)

Nach einem steilen Anstieg haben wir auf dem Kara Turek-Pass (3060 Meter) den höchsten Punkt dieser Reise erreicht. Das Panorama ist überwältigend. Die Aussicht reicht vom Belucha-Massiv, den höchsten Gipfeln des gesamten Altai, über die bewaldeten Täler bis hin zu den endlosen Schneegipfeln der Katun-Kette. Nach dem Abstieg errichten wir unser Lager beim Touristencamp am Akkem-Fluss, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen. Wer möchte kann die Banja benutzen.

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1975 MüM

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7 h

9.–10. Tag: Am Akkem-See

Akkem bedeutet auf Türkisch "Weisses Wasser" und der pittoreske Gletschersee macht seinem Namen alle Ehre. Wir verbringen zwei Tage mit Wanderausflügen in seiner Umgebung. Zur Auswahl stehen der mystische "Geistersee", dessen stille Umgebung zum Meditieren und Ausruhen einlädt, das Tal der "Sieben Seen", die mit Wasserfällen verbunden sind, oder das Yarlu-Tal, welches mit seinen verschieden farbigen Felswänden den bekannten russischen Maler Nikolay Roerikh inspiriert hat. Auch die orthodoxe Alpinisten-Kapelle, welche zum Andenken an die Bergsteiger, welche im Gebiet der Belucha umgekommen sind, errichtet wurde, kann besucht werden. Am Abend vom 10. Tag, erwartet uns das belebende Schwitzen in der Banja!

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1975 MüM

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3 oder 6 h

11. Tag: Zum Tekelyu-Wasserfall

Wir erklimmen den 2400 Meter hohen Sarybel-Pass und steigen wieder an den milchig weissen Akkem-Fluss ab. Die Winderosion hat hier eine märchenhafte Landschaft geformt. Am Nachmittag steht ein Ausflug zum eindrücklichen Tekelyu-Wasserfall, der mit 60 Metern Fallhöhe grösste Wasserfall des gesamten Altai, auf dem Programm. Zeltunterkunft im Tekelyu-Camp.

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1856 MüM

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6 h

12. Tag: Guldayry-See

Am Morgen geht es steil aufwärts und auf 2380 Metern haben wir den höchsten Punkt des heutigen Tages erreicht. Anschliessend Abstieg zur Waldgrenze, wo wir im Zedernwald am Guldayry-See unsere Zelte aufstellen.

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2158 MüM

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5 h

13. Tag: Durch den Sailugem-Nationalpark

Die heutige Etappe führt durch den Sailugem-Nationalpark. Wir wandern über die Ebenen und durch die Täler des Argut-Gebietes – immer begleitet von der wunderschönen Aussicht auf die Umgebung. Zeltunterkunft in Tukhman.

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2195 MüM

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6-7 h

14. Tag: Ein letzter Blick zum Belucha

Wir verabschieden uns mit einem letzten Blick auf das Belucha-Massiv vom Hochgebirge und steigen ab der Zivilisation entgegen. Bei Tri Berezy steigen wir auf geländegängige Fahrzeuge um, die uns in einer Holperfahrt über den Kuzuyak-Pass zurück nach Tungur bringen. Entspannung in der Banja. Unterkunft in Mehrbettzimmern in Tungur.

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860 MüM

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5 h

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1 h

15. Tag: Nach Kamlak

Auf bekanntem Weg fahren wir nach Kamlak. Unterwegs besuchen wir das Museum für lokale Geschichte und in Uimon das N.K.Roerikh-Museum. In Kamlak quartieren wir uns für zwei Nächte in typischen russischen Holzbungalows ein und geniessen zum Nachtessen die lokalen Speisen.

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411 MüM

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8 h

16. Tag: Optionale Aktivitäten und Käsefabrik

Am Morgen haben wir Zeit zur freien Verfügung. Ein erholsamer Spaziergang durch den duftenden Nadelwald zum Sema-Fluss oder im Botanischen Garten bieten sich an. Wer möchte kann auch einen Reitausflug unternehmen oder unter kundiger Führung die Heil- und Teekräuter des Altai kennen lernen (Zusatzkosten vor Ort zahlbar). Gegen Mittag fahren wir gemeinsam zur Käsefabrik von Kamlak und lernen die altaische Art des "Käsens" kennen. Selbstverständlich kann auch gekostet werden!

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411 MüM

17. Tag: Besuch einer Maral-Farm

Wir fahren zur nahe gelegenen Farm "Karim", wo Altai-Marals, die einheimischen Hirsche gezüchtet werden. Produkte aus dem Bastgeweih der Tiere werden als natürliches Heilmittel bei allerlei Unpässlichkeiten angepriesen. Wer möchte kann am "Spa-Programm" teilnehmen und sich ein Geweih-Bast-Bad oder eine Bast-Honig-Massage gönnen. Anschliessend Weiterfahrt nach Gorno-Altaisk, wo wir den letzten Abend unserer Reise verbringen und bei einem Abschlussessen das Erlebte Revue passieren lassen. Unterkunft im Hotel in Gorno Altaisk.

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300 MüM

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5-7 h

18. Tag: Heimreise

Frühmorgens Fahrt zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz via Moskau. Ankunft am Abend. 


 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Gut zu wissen:

  • Mittelschwere Tageswanderungen, gute Kondition, 3 Tagesetappen von 3-4 Stunden, 5 Tagesetappen von 5-6 Stunden, 3 Tagesetappen von 6.5-7 Stunden in Höhen bis ca. 3060 Meter. 3 längere Überlandfahrten.
  • Zeltnächte im selben Camp: 2 Nächte am See Kucherlinskoje und 3 Nächte am See Akkem
  • Die touristische Infrastruktur ist teilweise sehr einfach. Pioniergeist und Flexibilität sind gefragt.

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