Das Sommerlager der Rentiernomaden

Zu den letzten Rentiernomaden - 25 Tage

Erleben - Trekken

Reittrekking zu den Rentiernomaden der Mongolei

Dieses exklusive Reiseerlebnis führt zu den letzten Jägern und Rentiernomaden im Norden der Mongolei. Gemeinsam reiten wir durch die gebirgige Landschaft zu ihrem Herbstlager. Nur langjährige, persönliche Beziehungen zu den besuchten Familien machen diese einmalige Reise möglich. Wir erhalten unvergessliche Einblicke in den Alltag und die Traditionen des Volkes der Tuwa.

1. Tag: Abflug ab der Schweiz


 

2. Tag: Ankunft in der Mongolei

Ankunft am Morgen in Ulan Bator und Fahrt zum Hotel. Auf einem Spaziergang durch das Stadtzentrum lernen wir die modernen Seiten der Mongolei kennen.

i
 

3. Tag: Flug nach Moron

Flug nach Moron im Norden der Mongolei. Wir besichtigen die Stadt und kaufen Vorräte auf dem Markt für unsere bevorstehende Reise in die Natur ein. Unterkunft in einem einfachen Hotel oder in einer Jurte.

i
 

4. Tag: Nach Ulan-Uul

Mit russischen Geländewagen fahren wir los in Richtung Norden. Wir durchqueren Flüsse und passieren Pässe. In der Nähe von Ulan-Uul schlagen wir unser erstes Zeltlager auf.

w
 

5. Tag: Nach Tsagan Nuur

Die Weiterfahrt führt durch eine Hochebene. Unzählige Seen und Flüsse säumen unseren Weg. Hier sind die Sommerweiden der Darchad-Nomaden. Wir erreichen das kleine Dorf Tsagan Nuur, den Ausgangspunkt unseres Reittrekkings. Wir übernachten in unseren Zelten bei der Familie von Batarje. So erhalten wir auch einen einmaligen Einblick in den Alltag der Darchad- Nomaden.

w
 

6. Tag: Pferde kennen lernen

Heute treffen unsere Tuwa-Freunde mit den Pferden ein. Um uns an die Tiere zu gewöhnen, unternehmen wir den ersten Reitversuch in der Steppe. Wir reiten zum Tsagan Nuur- See oder wandern auf einen der vielen kleinen Berge in der Umgebung.

w
 

7.–15. Tag: Hinaus in die Natur

Auf dem Rücken unserer Pferde sind wir in der puren Natur unterwegs. Schon bald lassen wir die Steppe hinter uns und tauchen in die Taiga ein. Wälder, Seen und immer dichter werdendes Buschwerk prägen die Landschaft. Der Weg wird sumpfig und anstrengend für die Pferde, wir reiten meist nur im Schritt. Oft bewegen wir uns im Wald, dann haben wir wieder freie Sicht. Wir übernachten im lichten Wald und geniessen die einmalige Natur. Gomb, der Älteste unserer Führer, führt uns durch die schönsten Gebiete in der Taiga. Wir reiten am Tengis-Fluss entlang und zum See Tschoschin Nuur. Hier machen wir für drei Tage Pause. Wir lassen uns Zeit, die von der Zivilisation unberührte Natur in vollen Zügen zu geniessen. Wir wandern auf einen der Berge, reiten zu wunderschönen Bergseen, baden im Fluss und fischen riesige Forellen, die eine willkommene Abwechslung auf unserem Speiseplan sind. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir ziehen weiter zum Sommerlager unserer Tuwa-Begleiter.

w
 

16.–17. Tag: Tuwa-Rentierzüchter

Wir erreichen das Lager von Gombs Familie. Zwei Tage geniessen wir das Leben im und um das Camp der Tuwa-Rentierzüchter. Wir lernen Gombs Familie kennen. So haben wir die einzigartige Möglichkeit, deren Nomadenleben hautnah mitzuerleben! Im Gegensatz zu den Mongolen wohnen die Tuwas nicht in Jurten, sondern in einfacheren Zelten, die an Tipis der Indianer Nordamerikas erinnern. Die Rentiere dienen den Tuwas als Last- und Reittiere sowie als Milchlieferanten. Die wertvollen Felle werden zu Kleidern und Stiefeln verarbeitet. Alles wird verwertet. Neben den Rentieren spielt auch die Jagd eine wichtige Rolle. Schon die Kinder lernen den spielerischen Umgang mit Pfeil und Bogen. Die Jagdausflüge der Männer dauern manchmal mehrere Wochen. 

w
 

18. Tag: Zurück Richtung Tsagan Nuur

Wir reiten durch endlos scheinende Lärchenwälder zurück ins 21. Jahrhundert, wo die Fahrzeuge bereits auf uns warten.

w
 

19.–22. Tag: Hövsgöl-See

Zweitägige Fahrt zum Hövsgöl-See, wo wir dann den freien Tag verbringen. Die wildromantische Landschaft am See lädt zu Wanderungen ein oder wir entspannen uns von den Strapazen des Reit-Trekkings. Am 22. Tag kehren wir nach Moron zurück.

w
 

23.–24. Tag: Ulan Bator

Flug von Moron nach Ulan Bator. Wir haben genügend Zeit, die Hauptstadt zu erkunden. Nach der unberührten Natur im Norden erscheint uns die Stadt hektisch und geschäftig.

i
 

25. Tag: Rückflug ab Ulan Bator

Ankunft in der Schweiz am gleichen Tag.


 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Gut zu wissen

  • Gute körperliche Fitness, Ausdauer und Gelassenheit ist aufgrund des langen Aufenthaltes in der freien Natur und des manchmal rauen Klimas unabdingbar.
  • Reiten auf kleinen, ausdauernden Pferden. Reitkenntnisse sind von Vorteil. 10–13 Tagesetappen von 2–4 Stunden, meist im Schritt.
  • Ein grosser Teil des Reisepreises geht direkt an die besuchten Tuwa-Familien. Diese organisieren die Reise vor Ort und vermieten ihre Pferde. Ebenfalls werden lokale Reiseleiter aus den Tuwa-Familien angestellt. Mit dieser Reise haben wir auch das Ziel, den Familien ein ausgewogenes und nachhaltiges Einkommen zu ermöglichen.

 

 

mongolei_rentiernomaden_gross_02

Geführtes Reittrekking mit Schweizer Reiseleitung und lokaler Begleitmannschaft.

  • o
    Reittrekking

Teilnehmerzahl: 5-10 Personen

Preis

Reisedaten:

15.08.18 bis 08.09.18

CHF 7250.–

Ihre Reiseleitung
Veronika Mesarosch

Zuschläge:

Einzelzimmer im Hotel

CHF 190.–

Im Preis inbegriffen
  • Flüge Schweiz–Ulan Bator–Moron–Ulan Bator– Schweiz in Economy–Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • Pferde und Pferdeführer für Reitetappen
  • 5 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, 18 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Komfortable Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Umfangreiche Globotrek-Notfallapotheke
  • Vollpension während der ganzen Reise, ausser Mittagessen am 2. und 24. Tag
  • Schweizer Reiseleitung und lokale Begleitmannschaft
  • Visum inkl. Einholung
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen
Spezialleistungen
  • myclimate-Pauschalbeitrag zum Klimaschutz
  • Vorbereitungstreffen
  • Praktische Globotrek-Trekkingtasche mit Rollen (Foto hier).
Hinweise
  • Das Hauptgepäck wird von Packpferden transportiert und muss auf das Minimum beschränkt werden
  • Zahlreiche Möglichkeiten für leichte bis mittelschwere Wanderungen in Höhen bis ca. 2500 Meter
  • 5 längere Überlandfahrten

Weiterführende Informationen zur Reise